Ehemaliger Polizist baut Zentrum für Kinder in Indien



„Heinz Reiter Schutzzentrum“

Das Balkrishna Acharya Memorial Camp zum Schutz verschleppter und missbrauchter Kinder und Frauen in Indien

Nach Schätzungen von UNICEF arbeiten weltweit etwa zwei Millionen Kinder und Jugendliche in der Prostitution. das Problem ist ein weltweites. Brennpunkte sind u.a. Brasilien, Süd-, Westafrika und vor allem Asien. Oft werden Kinder aus ihrer Heimat verschleppt und an Bordelle in fremde Länder verkauft. ohne Kenntnisse der Sprache und aufgrund ihres illegalen Status sind sie ihrer Situation schutzlos ausgeliefert. Begünstigt wird diese Entwicklung durch den Zusammenbruch staatlicher und sozialer Strukturen. Dafür verantwortlich sind extreme Armut, Landflucht, Krieg oder hohe Kriminalität. eine Strafverfolgung findet häufig nicht statt, oft aufgrund fehlender Gesetze oder weil bestehende Gesetze nicht umgesetzt werden. die Behörden, die eigentlich den Schutz von Kindern gewährleisten sollen, sind nicht selten korrupt oder überfordert.

Um die Verbesserung dieser Situation kämpfen zahlreiche NGOs (Non-Governmental Organisations) und internationale Verbände seit vielen Jahren. Zu ihnen gehört auch Heinz Reiters Projekt in Indien. der 71-jährige pensionierte Polizist aus Oberbayern will Kindern, die aus Bordellen befreit wurden, ein neues Zuhause bieten. dazu hat er ein Schutzzentrum in der Nähe von Mumbai (ehemals Bombay) gebaut, in dem die traumatisierten Kinder aufgenommen und betreut werden sollen.

Das Projekt soll aber auch den Einwohnern der Region zugute kommen: neben der Möglichkeit einer medizinischen Versorgung werden Arbeitsplätze geschaffen. „Dadurch wird es auch zu ihrem Projekt“, so Reiter. denn eines ist ihm wichtig: Langfristig soll sich das Schutzzentrum selbst tragen und das ist nur möglich, wenn es eine Akzeptanz in der Bevölkerung findet. dass ihm das gelingen kann, hat er schon mit seinem Haus für Straßenkinder in Nepal bewiesen, wo man ihn heute „nicht mehr braucht“, wie er stolz bemerkt. Unterstützt wird er dabei von seiner Familie, ehrenamtlichen Helfern sowie über 1500 Spendern, zu denen auch die Peter Ustinov Stiftung zählt.

Das Projekt tritt jetzt in die zweite Phase. nach jahrelanger Arbeit können dieses Jahr die ersten Kinder einziehen. Nun geht es darum, die verstörten, teilweise geistig stark verwirrten Kinder wieder in ein normales Leben zurückzuführen.

Später soll ihnen durch eine Ausbildung vor Ort ein neuer Lebensweg eröffnet werden.

Über Kinderprostitution wird nicht gerne gesprochen. Zu erschreckend, zu unfassbar sind die Fakten. doch erst die Sensibilisierung für das Thema schafft die Basis für Projekte wie das von Heinz Reiter.

Spendenkonto:
HypoVereinsbank München
“Holzkirchen hilft”
Kto.-Nr. 653 950 500
BLZ: 700 202 70

Ansprechpartner für die Medien:
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(Pressekonferenz am Di, 27. Februar in München, Kontakt s.o.)
dp/zs
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Erschienen am 25. Februar 2007 bei openPR unter dem Titel Ehemaliger Polizist baut Zentrum für Kinder in Indien reiter, schutz, kinder werden nicht kinder in indien non governmental organisations reiters acharya bordelle

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