Call-for-Papers für die weltgrößte Zope-Konferenz in Potsdam
Am 4. und 5. Juni 2007 findet am Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) im Wissenschaftspark Albert Einstein am Potsdamer Telegrafenberg die 8. Deutsche Zope-Tagung statt. die vom DZUG e.V (Deutschsprachige Zope User Group) organisierte zweitägige Tagung ist weltweit die größte Konferenz, die sich ausschließlich mit dem Applikationsserver Zope beschäftigt. Während der Tagung werden in Vorträgen und Workshops neue beispielhafte Zope-Anwendungen vorgestellt und diskutiert.
Mit einem Call-for-Papers startet der DZUG e.V. nun in die Organisation der Tagung. Ab sofort können Vorträge mit einer maximalen Länge von 30 Minuten sowie Workshops auf der Website www.zope.de/8-dzug-tagung eingereicht werden. das Schwerpunkt der Tagung ist in diesem Jahr ist - passend zum Tagungsort - »Zope in den Wissenschaften«. mit diesem Thema wollen die Organisatoren der Tatsache Rechnung tragen, dass nicht nur Unternehmen Zope als strategische Plattform für Webapplikationen nutzen, sondern auch Universitäten und Forschungsinstitute wie z. B. die TU München oder das DESY in Hamburg frühzeitig die Stärken von Zope erkannt haben.
Zope bietet als leistungsfähige und sichere Web-Plattform gekoppelt mit wissenschaftlichen Python-Modulen Programmierern eine breite Palette an Werkzeugen zur Entwicklung von wissenschaftlichen Webanwendungen, mit denen standortunabhängig über Intra- und Internet die Lehre und Forschung an Universitäten und wissenschaftlichen Instituten sowie die Arbeit von Forschern in der Wirtschaft unterstützt werden kann.
Aufgrund des zunehmenden Interesses aus dem Ausland wird Englisch in diesem Jahr erstmals als zweite Arbeitssprache zugelassen. »Die Entwicklung großer Zope-Applikationen wird immer häufiger von international vernetzten Teams vorangetrieben«, sagt Andreas Jung, Release-Manager für die Zope-2-Entwicklung, »bestes Beispiel dafür ist das Enterprise-Content-Management-System Plone, das von Programmieren aus der ganzen Welt entwickelt wird.
»Die Zope Foundation hat ihren Sitz zwar in den USA, wichtige Entwicklungen finden aber zurzeit in Europa statt«, betont Christian Theune, der Release-Manager für das neue Zope-3, »und deutsche Entwickler spielen dabei ganz vorne mit.«
Über Zope
Zope ist eine objektorientierte Open-Source-Entwicklungs- und Laufzeitumgebung für datenbankgestützte, dynamische Internetanwendungen wie z. B. Content-Management-Systeme, eCommerce-Anwendungen oder mehrsprachige Unternehmens-Websites. Zope basiert auf der leistungsfähigen Open-Source-Programmiersprache Python, die von einer großen internationalen Entwicklergemeinschaft gepflegt wird.
Zope ist ein standardkonformes, offenes System, das die Integration der unterschiedlichsten IT-Systeme ermöglicht. die Entwicklungs- und Serverplattform ist ideal geeignet, um bestehende heterogene Systeme gleitend und damit kapital- und ressourcenschonend in eine moderne unternehmensweite Intra- und Internet-Architektur zu integrieren. Zope ist fast grenzenlos skalierbar und läuft auf den unterschiedlichsten Betriebssystemen.
DZUG e.V. Deutschsprachige Zope User Group
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Über das Potsdam Institut für Klimafolgenforschung
Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) untersucht wissenschaftlich und gesellschaftlich relevante Fragestellungen in den Bereichen Globaler Wandel, Klimawirkung und Nachhaltige Entwicklung.
Natur- und Sozialwissenschaftler arbeiten eng zusammen, um interdisziplinäre Einsichten zu gewinnen, welche wiederum eine robuste Grundlage für Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft darstellen.
Die wichtigsten methodischen Ansätze am PIK sind System- und Szenarienanalyse, quantitative und qualitative Modellierung, Computersimulation und Datenintegration.
Das PIK wurde 1992 gegründet und beschäftigt heute rund 135 Mitarbeiter. Am Standort auf dem Potsdamer Telegrafenberg befinden sich die historischen Institutsgebäude und der Hochleistungsrechner.
Über den DZUG e.V.
Der DZUG e.V. versteht sich als Sprachrohr der deutschsprachigen Zope-Anwender in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Er möchte die Interessen von Entwicklern und Anwendern stärker miteinander vernetzen und damit die Ressourcen innerhalb der schnell wachsenden Open-Source-Communi ty besser bündeln. der Verein initiiert insbesondere Projekte, die zur Verbreitung von Zope im deutschsprachigen Raum beitragen wie beispielsweise die Übersetzung und Dokumentat ion von Softwarekomponenten oder die Organisation von Schulungs- und Informationsveranstaltungen.