Objektbesichtigung: Nicht gleich ins kalte Wasser stürzen



München, 16. Februar 2007. Neu gekaufte Ware sollte keine Fehler aufweisen und einwandfrei funktionieren. das gilt auch für Immobilien. Gerade hier können Mängel oder Schäden im Nachhinein sehr kostspielig werden. Um keine Schrottimmobilie zu erwerben, sollte man das Haus oder die Wohnung vor dem Kauf besichtigen. „Dabei ist die Bausubstanz gründlich in Augenschein zu nehmen. Technische Anlagen sind nach Möglichkeit einem Funktions-Check zu unterziehen“, rät Robert Anzenberger, Vorstand des Immobilienvermittlers PlanetHome.

Doch das ist leichter gesagt als getan. Schließlich sind die meisten Käufer nicht „vom Fach“ und haben nur wenig Erfahrung mit der Verkaufswertermittlung von Immobilien. „Das sollte aber niemanden davon abhalten, sich ein eigenes Urteil zu bilden“, findet Anzenberger. dazu sei es notwendig, verschiedene Objekte selbst zu besichtigen. der Vorteil: wer viele Besichtigungen selbst durchführt, der lernt verschiedene Objekte und deren Bauzustand kennen, profitiert von differierenden Verkaufsgesprächen und kann am Ende auf ein ganzes Bündel von Erfahrungen zurückgreifen.

Freunde oder Bekannte können beim Immobilienkauf durchaus hilfreich sein, zum Beispiel wenn sie schon Erfahrungen in dieser Hinsicht gesammelt haben und wissen, was typische Schwachstellen sind beziehungsweise auf was man bei einer Besichtigung achten sollte. noch aufschlussreicher ist die Unterstützung durch erfahrene Verkaufsprofis. „Wer einen Immobilienmakler mit zur Besichtigung nimmt, der wird Fragen und Problemstellungen hören, die ihm wahrscheinlich kaum in den Sinn gekommen wären“, erklärt Anzenberger. sein Credo: „Lieber dem Verkäufer eine Frage zu viel stellen, als eine zu wenig.“ Manchmal lasse sich bereits aus einer ausweichenden Antwort entnehmen, dass man in ein Wespennest gestochen hat, so der PlanetHome Manager.

Zeigt die Besichtigung Auffälligkeiten, etwa Feuchtstellen im Mauerwerk, frisch gekalkte Kellerwände oder gar modrigen Geruch im Untergeschoss, sind Nachfragen dringend geboten. Wichtig sind ferner verschiedene Funktionskontrollen. So sollte man prüfen, ob die Fenster gut schließen und dicht sind, ob die Heizung funktioniert und Heizkörper sowie Rohrleitungen nicht rosten. ein besonderes Augenmerk gilt der Elektrik. Empfehlenswert ist zum Beispiel, die Anlage unter Belastung mit mehreren Geräten zu testen. Käufer sollten außerdem wissen, was wann zuletzt saniert wurde und welche Reparaturen in den kommenden Jahren ins Haus stehen. „Die anstehenden Kosten müssen bei der Gesamtkalkulation berücksichtigt werden“, erklärt Anzenberger.

Ist auf den ersten Blick nichts Negatives festzustellen, heißt das noch lange nicht, dass das Objekt keine Mängel aufweist. Bauschäden können sich in Wänden, hinter Verkleidungen, unter Fußböden oder im Dach verbergen. Um auf Nummer sicher zu gehen, empfiehlt Anzenberger die Mithilfe eines Bausachverständigen oder eines Architekten. „Ausgewiesene Experten erkennen dank ihrer berufsspezifischen Kenntnisse zielsicher auch versteckte Schäden“. So wüssten sie zum Beispiel, welche Baufehler für welche Jahre typisch sind und wo sich diese in der Regel verbergen. hier könne der Fachmann gezielt nachforschen und Mängel aufdecken. Am Ende lohnt sich die Investition in den Experten fast immer.

PlanetHome AG
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Über PlanetHome

Die PlanetHome AG hat sich als einer der führenden Immobiliendienstleister mit den Kernbereichen Vermittlung und Finanzierung von Wohnimmobilien etabliert und beschäftigt derzeit 350 Mitarbeiter. Im Bereich Immobilienfinanzierung gehört die PlanetHome mit einem Finanzierungsvolumen von rund 2 Mrd. Euro p.a. zu den drei größten Vermittlern von privaten Baufinanzierungen in Deutschland. neben der TÜV-geprüften Finanzierungsplattform bietet PlanetHome seinen Partnern professionelles Bankenmanagement sowie Multichannel-Vertriebsunterstützung. PlanetHome betreut mehr als 1.500 Filialen und ist Marktführer in der partnerbasierten Baufinanzierung. In der Immobilienvermittlung gehört PlanetHome mit rund 60 Büros zu den führenden Immobilienvermittlern Deutschlands. das Unternehmen steht für die Kombination aus kompetenter Beratung und modernster Technologie. Im Jahr 2005 hat PlanetHome in Deutschland über 2.000 Immobilien vermittelt.

Erschienen am 19. Februar 2007 bei openPR unter dem Titel Objektbesichtigung: Nicht gleich ins kalte Wasser stürzen sollte anzenberger, nicht besichtigung stellen, planethome , planethome ins immobilien

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